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CoverWeiss-Sussex, Godela / Zitzlsperger, Ulrike (Hg.)

Berlin. Kultur und Metropole in den zwanziger und seit den neunziger Jahren

2007 • ISBN 978-3-89129-867-1 • 270 S., kt. ·  EUR 28,—
 

 

 

Die interdisziplinären Beiträge dieses Bandes untersuchen Parallelen und Bezüge zwischen dem Berlin der zwanziger Jahre und seit dem Fall der Mauer 1989, zwei Zeiträumen also, in denen die Stadt durch eine Aufbruchstimmung charakterisiert war. Die hier vorliegenden Analysen konzentrieren sich auf verschiedene Bereiche der Kultur – Literatur und Feuilleton, Theater, Film, Rundfunk, Architektur, Stadtmarketing und Eventkultur – , die in der Zwischenkriegszeit ebenso wie heute die Identität der Stadt beschreiben.

Sowohl in den zwanziger als auch in den neunziger Jahren wird Kultur als Reaktion auf einen von Zwängen und Möglichkeiten bestimmten Neuanfang verstanden. In manchen Bereichen wird zudem in den Jahren nach der Wende durch das Zitat der Zwischenkriegszeit bewußt an eine metropolitane Tradition angeknüpft, um den Anspruch auf eine Kontinuität dieser Tradition zu untermauern.

Neben Fachbeiträgen schließt der Band auch zwei Autoreninterviews ein.

 INHALT 

Ulrike Zitzlsperger: Einführung; Joanne Leal: Sexuality and the City: A Comparison of Irmgard Keun’s Das kunstseidene Mädchen and Tanja Dückers’s Spielzone; Godela Weiss-Sussex: ‘Ich gehe und gehe [...] und gehe und sehe’. Female Experience of the City; Christian Jäger: Wiederkehr der Neuen Sachlichkeit? Eine Obduktion der neuen deutschen Pop-Literatur; Ulrike Zitzlsperger: Die Bebilderung der Stadt: Berliner Feuilletons, Kolumnen und Reportagen; David Midgley: ‛Wieder auf dem Alex’: Reading Döblin Then and Now; W. E. Yates: Theatre in Crisis: Berlin from the Viewpoint of Vienna; Martin Swales: Tragedy and the Polis (Bertolt Brecht and Heiner Müller): Writing not about Politics but Politically; Thomas Elsaesser and Michael Wedel: Mimesis, Mimicry and the Metropolis: A Century of Berlin’s Multi-National Film Cultures; Simon Ward: The Memory of Images or Images of Memory? Thomas Schadt’s Berlin: Sinfonie einer Großstadt, Contemporary Visual Culture and the Remembrance of Berlin Past; Clas Dammann: Von der Funk-Stunde zum „Radio-Krieg“. Das Radio im Berlin der zwanziger und neunziger Jahre; Deborah Smail and Corey Ross: New Berlins and New Germanies: History, Myth and the German Capital in the 1920s and 1990s; Joachim Schlör: Jüdisches (in) Berlin; Ulrika Poock-Feller: Berliner Illuminationen; Michael Kasiske: Staatsbau in Zeiten des Aufbruchs. Deutsche Architektur der zwanziger und neunziger Jahre im Handlungsfeld politischer Formgebung; Tilo Köhler und Kerstin Schoor: „... diese zwanziger und dreißiger Jahre-Neigung, die hab’ ich schon immer im Herzen getragen ...“; Susanne Goga und Ulrike Zitzlsperger: „... wer sich mit den zwanziger Jahren in Deutschland beschäftigt, landet automatisch in Berlin“.


Godela Weiss-Sussex ist Senior Lecturer für neuere deutsche Literatur am Institute of Germanic & Romance Studies der Universität London.

Ulrike Zitzlsperger ist Senior Lecturer im Bereich Germanistik an der Universität Exeter

 

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen habe ich zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden.

 

I have taken note of the General Business Conditions