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Rugebregt, Stine
Leonoras Haus

Roman


2012 • ISBN 978-3-86205-086-4 · 162 S., kt. · EUR 13,80


Die Psychotherapeutin Dorothea erbt unerwartet ein Haus von ihrer Tante, Leonora. Einige Jahre später, nach dem Tod ihres Mannes, bezieht Dorothea das Haus in dem Eifeldorf Awel. Schon bald wird sie mit einem geheimnisvollen Fall konfrontiert: Vor einigen Jahren hat Max, der Sohn des Supermarktinhabers, aufgehört zu sprechen. Als der Vater Dorothea um Hilfe bittet, ahnt sie, dass diese Tragödie auch etwas mit ihr selbst zu tun hat.

 

Stine Rugebregt zu ihrem Buch:
Die Haltung der modernen Gesellschaft dem Übersinnlichen gegenüber wurde in meiner Herkunftsfamilie genau gespiegelt: Es gab die Gläubigen, die Ungläubigen, die Interessierten und die Uninteressierten. Mir selbst ist die außersinnliche Wahrnehmung genügend vertraut, um mit einiger Autorität sagen zu können: Was unsere Augen sehen und unser Gehirn registriert, begrenzt das Leben und die Welt auf eine Form, die ihnen nicht gerecht wird. Sie sind unendlich vielfältiger und tiefschichtiger.
Wenn wir das Leben und unsere Mitmenschen wirklich verstehen wollen, ist ein Paradigmenwechsel unerlässlich. Das heißt: Wir müssen die spirituelle Dimension, die durch die außersinnliche Wahrnehmung angedeutet wird, in unser Alltagsleben integrieren, als sei sie genauso normal wie das Zähneputzen. Somit würde unser menschliches Potential unermesslich erweitert. Ich bin davon überzeugt, dass wir ohne wahre Spiritualität und das mit dieser einhergehende Wissen nicht nur im persönlichen, sondern auch im globalen Bereich - sei es etwa in der Politik, in der Wirtschaft oder der Wissenschaft - auf der Stelle treten.
Im Laufe der letzten Jahre sind mir therapeutische Fälle begegnet, in welchen die gutgemeinten Heilungsversuche konventioneller Therapien keine dauerhaften und befriedigenden Ergebnisse zu erzielen vermochten. Ich war und bin davon überzeugt, dass die eben genannte spirituelle Dimension hier mehr Erfolg gehabt hätte.
Somit setzte ich mich eines Tages hin, um dieses Buch zu schreiben, das sich, wie das Leben, wohl ebenfalls nicht in eine Schublade, sprich Genre, stecken lässt.
Alle Personen und Geschehnisse sind fiktiv, wie auch das Eifeldorf Awel und die Klinik Birkenheim. Man soll jedoch nicht denken, dass eine solche Geschichte im wirklichen Leben nicht hätte stattfinden können …

 

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen habe ich zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden.

 

I have taken note of the General Business Conditions