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Copyright © 2012

CoverMecky Zaragoza, Gabrijela (Hg.)
Konquista spielen. Erzählungen und Dramen über Mexiko

2010 • ISBN 978-3-86205-003-1 • 518 S., kt. •  EUR 49,—

 

„Hiezu kömmt noch, daß so gar die bloßen Geschichtschreiber der Eroberung von Mexiko Wunder erzehlen, die bey dieser unternehmung vorgefallen seyn sollen, welches dem Dichter ein neues Recht zu geben scheint, sich ihrer auf eine vorsichtige Art zu bedienen.“ Mit seinen Vorbemerkungen zur Cortes-Epopöe kündigt Friedrich Wilhelm Zachariä 1766 das an, was im deutschsprachigen Raum vergleichsweise spät einsetzt: das literarische Spiel mit der Konquista. Daß diese neue dichterische Freiheit beim Schreiben über Mexiko nicht nur zum grellbeleuchteten Kannibalenspektakel im Romanzero führt, zeigen die weniger beachteten deutschen Erzählungen und Dramen des 18. und 19. Jahrhunderts, in denen das Spiel mit Fakt und Fantasie die buntesten Blüten treibt. Konquista spielen läßt ausgewählte Texte über die Eroberung von Mexiko zu Wort kommen, die bisher schwer zugänglich waren.

INHALT
1 Konquista spielen – Versuch einer Einleitung
2 Friedrich Wilhelm Zachariä. Cortes
3 August Klingemann. Ferdinand Cortez, oder: die Eroberung von Mexiko. Historisches Drama in fünf Acten
4 Carl Franz van der Velde. Die Eroberung von Mexico. Ein historisch-romantisches Gemälde aus dem ersten Viertel des sechszehnten Jahrhunderts
5 Friedrich Schnake. Montezuma. Historisches Schauspiel in fünf Akten
6 Quellen
Zeittafel


Gabrijela Mecky Zaragoza hat an der University of Toronto promoviert. Für ihre Arbeit erhielt sie 2005 die Goldmedaille der kanadischen Generalgouverneurin und 2006 den Women in German Dissertationspreis. Zur Zeit lebt sie freischaffend in Mexiko-Stadt.


Aus Rezensionen:
Die junge Literaturwissenschaftlerin hat eine brillante Analyse […] vorgelegt. (Ursula Thiemer-Sachse, AmerIndian Research)

Die flüssige, gewandte und präzise Sprache lädt zum Lesen und zum Nachdenken über Mexiko ein. (Barbara Becker-Cantarino, Ibero-amerikanisches Jahrbuch)


 

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