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CoverIwata-Weickgenannt, Kristina
Alles nur Theater?
Gender und Ethnizität bei der japankoreanischen Autorin Yû Miri

2008 • ISBN 978-3-89129-827-5 · 473 S.,  kt. ·  EUR 39,60

Hijiya-Kirschnereit, Irmela (Hg.): Iaponia Insula. Studien zu Kultur und Gesellschaft Japans (Bd. 18)


 

Die Autorin Yû Miri ist ein Kunstwerk, das ich gemeinsam [mit meinem Mentor] geschaffen habe“ (Yû Miri). Literarisches Schaffen ist zwangsläufig mit der Konstruktion von Identität(en) und Differenz(en) verbunden, doch nicht immer werden diese Prozesse offensichtlich, nicht unbedingt rücken sie so sehr ins Zentrum des künstlerischen Ausdrucks wie bei der 1968 in Japan geborenen koreanischstämmigen Autorin Yû Miri. Vor dem Hintergrund einer ausführlichen literatur- und polithistorischen Kontextualisierung von Yûs Texten widmet sich Kristina Iwata-Weickgenannt den Interferenzen ethnischer und geschlechtlicher Identitätskonstruktion im Œuvre dieser zwar vielfach preisgekrönten und medial vermarkteten, aber von der Literaturwissenschaft bisher vernachlässigten Schriftstellerin. Die besondere Aufmerksamkeit, die dabei den vielfältigen Verquickungen literarischer und medialer Identitätsdiskurse zukommt – exemplarisch vorgeführt anhand einer auf die Aspekte Selbst(er)findung und Selbstinszenierung fokussierten Analyse der Autorinnenimago – macht die vorliegende Studie über den japanologischen Kontext hinaus lesenswert und aufschlussreich.

Kristina Iwata-Weickgenannt  erhielt für ihr Werk
• einen der für das Jahr 2008 von der EAJS vergebenen Buchpreise
• einen Dissertationspreis der Universität Trier


Kristina Iwata-Weickgenannt studierte in Berlin und Tokyo Japanologie, Politikwissenschaften und Internationale Beziehungen Asiens und Afrikas. Im Anschluss an ihre Redaktions- und Produktionsassistenz im Berliner Korrespondentenbüro des Senders Sapporo TV (NNN) und nach einem dem deutsch-japanischen Kulturaustausch gewidmeten Jahr in Nagano ging sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem DFG-Projekt an die Universität Trier. Der vorliegende Band entstand im Rahmen des Graduiertenkollegs „Identität und Differenz“, dem die Autorin als Promotionsstipendiatin angehörte. Nach einem Forschungsaufenthalt an der Rikkyô Universität Tokyo war sie Assistentin an der Universität Trier im Fach Japanologie. Derzeit ist sie am Deutschen Institut für Japanstudien in Tokyo als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig.


 

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen habe ich zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden.

 

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