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CoverKleinschmidt, Erich
Gleitende Sprache. Sprachbewußtsein und Poetik in der literarischen Moderne

1992 • ISBN 978-3-89129-094-1
13,3 x 20,8 cm; 269 S., kt.; EUR 20,-

Wer über die "Moderne" nachdenkt, kommt an Überlegungen zur Sprache und deren "Text" genanntem Produkt nicht vorbei. Die spezifisch moderne ästhetische Dimension von Literatur hängt eng mit der Entwicklung einer sprachbezogenen Poetik zusammen, deren Hauptmerkmal der Verlust einer eindeutigen Sinngebung ist. Den Antrieben, Hintergründen und Strategien von Denken und Argumentation nachzugehen, ist das Anliegen dieser Studie, die den Zeitraum von circa 1880 bis etwa 1930 konkreter ins Auge faßt. Zum einen rekonstruiert der Autor die historische Debatte, die sich auf die Ausbildung eines "neuen" Sprachbewußtseins bezieht. Zum anderen geht es ihm auch um einen systematischen Ansatz, der die komplexe und zum Teil krisenhafte Rolle der Sprache bei der Erfassung von Welt innerhalb der "Moderne" theoretisch aufzuarbeiten vermag. Literatur und Wahrnehmungsgeschichte des 20. Jahrhunderts treffen sich im Umgang mit dem Medium Sprache, deren signifikatorische Gewißheit zunehmend nicht mehr gesichert erschien. Gerade daraus jedoch konnte ein bis heute nicht abgeschlossener Gestaltungs- und Denkgewinn gezogen werden. Dessen besseres textreflexives Verständnis ist das Thema des Buches.
"Keine Frage: Mit reichhaltigem Material und variierenden Gedankengängen breitet Kleinschmidt eine Fülle von Einblicken in die sprachkritischen Überlegungen poetologischen Zuschnitts um die Jahrhundertwende aus und bereichert unsere Kenntnisse von den neuen Wegen und Zielen der Sprachpoetik am Anfang der Moderne˜..." (Jürgen H. Petersen, "Arbitrium")
"In der im vollen Gange befindlichen historischen Aufarbeitung der ,Moderne' dürfte die Studie Erich Kleinschmidts ... einen bedeutsamen Platz einnehmen." (Franz Link, "Literaturwissenschaftliches Jahrbuch")

 

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