iudicium-Logo
   
   

  Japan und Ostasien

  Germanistik /
  Deutsch als Fremdsprache

  Kulturwissenschaften

 

 
Senden Sie Fragen oder Kommentare zu dieser Website an:
info@iudicium.de
iudicium verlag
Copyright © 2012

Cover





 

Mayr, Birgit und Sasaki Toshikazu (Hrsg.)
Bestandskatalog japanischer Kulturgüter in Deutschland 3.
Japanischer Schwert- und Gürtelschmuck
im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt am Main

(Verlag Kokusho kankôkai, Tôkyô 2006, in Kommission bei iudicium)
306 S. · Format A 4 · geb., mit Schutzumschlag · durchweg farbige Abbildungen · 200,–

1. Dieser Katalog ist die dritte Publikation der Serie Bestandskataloge japanischer Kulturgüter in Deutschland. Erarbeitet wurde er von Mitgliedern des Instituts für Kunstgeschichte Ostasiens der Universität Heidelberg zusammen mit Wissenschaftlern des Nationalmuseums Tôkyô, des Amts für kulturelle Angelegenheiten (Bunkachô) und anderen japanischen Institutionen von 2001 bis 2005 im Rahmen des Projekts Erfassen und Erschließen japanischer Kulturgüter in Deutschland. Das Projekt wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Japan Foundation unterstützt.

2. Dieser 3. Band dokumentiert den gesamten Bestand des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt am Main an Schwert- und Gürtelschmuck. Zum Schwertschmuck zählen Schwertstichblätter tsuba, Zwingen fuchi, Kappen kashira, Griffzierrat menuki, Messergriffe kozuka und eine Schwertnadel kôgai. Als Gürtelschmuck sind erfasst Medizinbehälter inrô, Gürtelknöpfe netsuke, Tabaksbehälter tonkotsu und seperate Taschenverschlüsse maekanagu sowie ein tragbares Schreibgerät yatate.

3. Der Katalog erscheint zweisprachig. Die Transkription japanischer Namen und Begriffe folgt dem revidierten Hepburn-System, d.h. der Konsonant n wird vor h, m und p nicht zu m verändert. Lange Vokale, wie in Tôkyô, Kyôto, erhalten einen Zirkumflex als Längungszeichen; Silben, die mit n enden, werden durch einen Apostroph von der folgenden Silbe abgesetzt. Chinesische Namen und Wörter sind entsprechend dem offiziellen pinyin-System wiedergegeben. Alle japanischen und chinesischen Personennamen erscheinen - wie in Japan und China üblich - mit dem Familiennamen vor dem Vor- oder Künstlernamen.

4. Die Indices im Anhang sind alphabetisch geordnet. Die Numerierung der Signaturabbildungen und die Zahlen im Begriffsindex entsprechen den Katalognummern.

5. Die Schwertstichblätter tsuba sind nach Herkunftsort (mit alten Provinznamen), Schulzugehörigkeit und Künstler geordnet. Unsignierte tsuba werden zuerst nach Material, nach Eisen und anderen Metallen, und anschließend nach Herstellungstechniken unterschieden. Die Ordnung des übrigen Schwertschmucks folgt diesem System.

Die Medizinbehälter inrô sind entsprechend ihres Materials und der Technik geordnet. Die Gürtelknöpfe netsuke sind thematisch zusammengefasst. Bei den signierten, authentischen Objekten wird der Künstlername mit Lebensdaten angegeben. Bei gefälschten Signaturen wird die Signatur erfasst, aber kein Künstlername angegeben. Im Fall von nicht identifizierten Kunsthandwerkern oder Familienmitgliedern, die über Generationen die gleiche Signatur verwenden, wird der Name ohne Lebensdaten angegeben. Alle unsicheren Daten sind mit Fragezeichen in Klammern (?) versehen.

6. Die Objektdaten sind in folgender Reihenfolge aufgeführt:

Abbildungsnummer

Objektbezeichnung - Motiv

Schule mit Herkunftsort (nur bei Schwertschmuck) Künstler

(1) Material, Technik (2) Form, Maße (Höhe, Breite, Durchmesser und Dicke in cm) (3) Datierung
(4)
Künstlersignatur / Künstlersiegel (5) Literatur (6) Publiziert in Bemerkung

Inventarnummer

7. Je nach der Komposition eines Motivs werden tsuba beidseitig abgebildet, erhalten aber nur eine Abbildungsnummer mit den Ordnungsnummern 1 und 2. lnrô werden ebenfalls von beiden Seiten abgebildet. Bei den inrö kann man davon ausgehen, dass sie mit vorliegenden netsuke und ojime ins Museum gelangten, aber ursprünglich nicht als zusammengehörig gefertigt worden sind.

 

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen habe ich zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden.

 

I have taken note of the General Business Conditions