iudicium-Logo
   
   

  Japan und Ostasien

  Germanistik /
  Deutsch als Fremdsprache

  Kulturwissenschaften

 

 
Senden Sie Fragen oder Kommentare zu dieser Website an:
info@iudicium.de
iudicium verlag
Copyright © 2012

CoverKrebs, Gerhard
Japan und Südostasien von der Besatzungszeit zur Nachkriegsordnung

1995 • 1. Auflage • ISBN 4-87238-005-3
74 S., kt.; EUR 6,- · SFr 11,10
in Kommission bei iudicium

Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens (OAG) Tokyo (Hg.): OAG aktuell (Bd. 64)

 

 

Die Japaner waren bis zur frühen Tokugawa-Zeit in Südostasien durch eine starke Präsenz als Händler, Handwerker und Söldner aufgefallen, wo sie, z.B. auf den Philippinen, in Indochina, Niederländisch-Indien und in Siam, regelrechte Siedlungen gründeten. Ihre wirtschaftliche Betätigung endete jedoch abrupt mit der Politik der Landabschließung. Als Japan Mitte des 19. Jahrhunderts zur Aufgabe seiner Isolationspolitik gezwungen wurde, war Südostasien unter den weißen Mächten aufgeteilt und war fest in ihrem Besitz. In der Meiji-Zeit war das Reich des Tennö zunächst stark mit sich selbst und seiner Modemisierung beschäftigt. Es machte sich aber allmählich Unmut breit über die starken weißen Herren in der eigenen Nachbarschaft und ihre Kontrolle über Handel und Rohstoffe, an denen es Japan mangelte und die mit fortschreitender Industrialisierung immer wichtiger wurden. Ende des Jahrhunderts kam als ungeliebter Nachbar noch Amerika hinzu, das sich die Philippinen und Guam aneignete.
Das Interesse an Südostasien und einer Expansion in diesen Raum wurde in Japan zunächst durch einige intellektuelle Theoretiker geweckt, dann in zunehmendem Maße auch in der Marine. Mit der Annexion Okinawas und Taiwans wurden schon in der Meiji-Zeit die ersten Schritte in diese Richtung unternommen. Die Marine sah in ihren jährlichen Planspielen und Strategiepapieren ab 1907 die USA als potentiellen Feind Nr. 1 an. ...

 

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen habe ich zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden.

 

I have taken note of the General Business Conditions